Sonntag, November 18, 2018

Mietkauf

Augen auf bei Mietkaufangeboten oder bei Optionskauf!

Derzeit geistern -mal wieder- verschiedene Modelle für den Mietkauf von Immobilien vor allem durch das Internet. Und auch (mehr oder weniger) unabhängige Finanzberater sind in den Markt mit dem Mietkauf eingestiegen. Grundsätzlich gibt es aktuell beim sog. Mietkauf zwei Varianten: das klassische Mietkaufmodell bei dem der Eigentümer einer Immobilie Ihnen statt des “normalen” Kaufs den Kauf auf Mietkaufbasis anbietet das sog. Optionskaufmodell bei dem Sie z.B. über eine Wohnungsgenossenschaft das Recht erwerben, später Eigentümer der Immobilie zu werden

Wie funktioniert Mietkauf? Eigentlich ist es vom Grundgedanken her ganz einfach: Sie kaufen eine Immobilie und statt den Kaufpreis jetzt sofort zu bezahlen, stundet man Ihnen den Kaufpreis z.B. für 1, 2 oder x Jahre. Während dieser Stundungsphase zahlen Sie dem Verkäufer Zinsen (“Miete”) und eine Tilgung auf den eigentlichen Kaufpreis. Nach Ablauf der Mietkaufzeit (z.B. nach 10, 20 oder 25 Jahren) müssen Sie dann dem Verkäufer den restlichen Kaufpreis zahlen (sofern eine Restzahlung vereinbart wurde).

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Cap-Darlehn

Was ist ein Cap-Darlehen?

Diese Darlehensvariante zeichnet sich durch besondere Flexibilität aus. Interessant kann ein Cap-Darlehens ein, wenn sehr flexible Tilgungsformen gefragt sind oder Sie mit einem Sinken des allgemeinen Zinsniveaus rechnen.

Wie funktioniert nun ein Cap-Darlehen? Der Zinssatz wird nicht wie bei einem klassischen Darlehen für z.B. 10 Jahre festgeschrieben, sondern z.B. alle 6 Monate dem aktuellen Zinsniveau angepasst, das sich am sog. EURIBOR orientiert. Dies ist ein Referenzzinssatz, zu dem sich die Banken das Geld untereinander ausleihen. Da der EURIBOR in vielen Medien täglich veröffentlicht wird, können Sie jederzeit vergleichen und nachvollziehen, in welcher Höhe der Zinssatz angepasst wird. Gegen einen deutlichen Zinsanstieg ist das Darlehen abgesichert, indem eine Zinsobergrenze vereinbart wurde. So haben Sie die Sicherheit, dass Sie innerhalb der Laufzeit keinen höheren Zinssatz als die festgelegte Obergrenze zahlen müssen.

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Zinsen

Bei der Auswahl eines Immobilienkredites ist die Höhe der Zinsen der entscheidende Faktor. Auch wenn andere Kriterien, wie beispielsweise die Bearbeitungsgebühren, bei der Entscheidungsfindung nicht vergessen werden sollten. Welche Faktoren die jeweilige Zinshöhe für ein Baudarlehen beeinflussen und warum das Zinsniveau sich immer wieder ändert, wird im folgenden Text leicht verständlich beschrieben. Leitzinsen sind entscheidend Ein Faktor, der das allgemeine Marktniveau der Bauzinsen beeinflusst, sind die Leitzinsen. Für Darlehensnehmer, die einen Kredit in Euro aufnehmen, ist hierbei der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB) entscheidend. Der Leitzins gibt die Höhe an, zu der sich Banken bei der Zentralbank Geld leihen können, um damit ihre Kreditgeschäfte zu refinanzieren. Steigt dieser Zinssatz, entwickeln sich parallel auch die Bauzinsen nach oben. Auch wenn die Erhöhung eine gewisse Zeitverzögerung besitzt, ist der Anstieg der Bauzinsen unvermeidlich. Der Leitzins hat auch einen großen Einfluss auf andere wichtige Interbankzinssätze, wie den EURIOBOR, der die Höhe angibt, zu der sich Geschäftsbanken untereinander Geld verleihen.

Doch warum steigt oder fällt der Leitzins eigentlich? Dies hat den Hintergrund, dass die EZB mit ihrer Geldpolitik verschiedene Aufgaben zu erfüllen hat. Beispielsweise soll ein hoher Leitzins die Inflation im Euro-Raum bekämpfen. Niedrigere Zinshöhen sind wiederum ein Mittel in wirtschaftlichen Krisen. Da sich durch niedrige Zinsen auch die Kosten für die Aufnahme neuer Kredite vergünstigen, werden Zinssenkungen in diesem Fall dazu genutzt, die Wirtschaft zu unterstützen.

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